Feeds
Artikel
Kommentare

“Was macht einen guten Text aus?”, fragte mich eine Workshop-Teilnehmerin. Ich gab die Frage an die Runde weiter. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus der festen Überzeugung, dass die Damen und Herren selbst bestens Bescheid wüssten.  ”Was schätzen Sie ganz persönlich an einem Text?”

Wie schon so oft – ließen die Antworten nicht auf sich warten. “Ich mag kreativen Wortwitz”, meinte die eine. “Klar, verständlich soll es klingen. Nicht geschraubt und nicht zu kompliziert”, sagte die nächste ohne lange zu überlegen und der dritte forderte vor allem Verständnis für jene, an die das Schreiben gerichtet sei. Schließlich und endlich!

Alle, die das Thema “Komplexes auf den Punkt gebracht” in den Workshop geführt hatte, brachten selbst klare Vorstellungen über jene Qualitäten mit, die einen guten Text ausmachen. Wie sie ihren Stil verfeinern und klare Worte finden, erfuhren sie dann im Laufe des Tages. Theoretisch und  - noch besser – mit Tipps, die sich in der täglichen Praxis rasch umzusetzen lassen. Ein Beispiel?

Probieren Sie folgende Türöffner!

***

Schreib-Tipp:

Vier Tore, durch die Ihre Texte besser ankommen

Es gibt natürlich mehr als diese vier Fragen. Aber so finden Sie garantiert klare Worte und treffende Bilder für Ihre Botschaft:

Überlegen Sie sich vor und nach dem Schreiben, was Ihr Text beim Gegenüber auslöst.

  • Freude: Macht mein Text Freude?
  • Nutzen: Verspricht mein Text relevanten Nutzen?
  • Vorsprung: Verschafft mein Text der Leserin bzw. dem Leser einen Informationsvorsprung?
  • Positive Gefühle: Vermittelt der Text positive Gefühle und Vertrautheit mit einem Thema?

Wenigstens eine der vier Fragen sollten Sie mit Ja beantworten.

Sie wollen weitere Schreib-Tipps? Sie möchten Informationen zu meinem Schreib-Coaching und meinen Workshops. Schreiben Sie mir! office@ninapopp.com

zu guter letzt

 Einmal im Jahr ist Ruhe. Aus. Pause. Damit Sie tun und lassen können, was Sie wollen. Vanillekipferl oder Philosophie oder beides. Wie Sie wünschen.

Was ich Ihnen wünsche, geschätzte Leserinnen und Leser, werte Kundinnen und Kunden, liebe Partnerinnen und Partner aus Graz, Wien und anderswo?

Ein frohes Fest mit Ihren Lieben und ein gutes Jahr, das Ihnen mehr als schöne Worte beschert.

Herzlichst

Nina Popp

Bewegte Bilder

Sie kommen aus allen Richtungen. Von Afghanistan bis Zwettl. Menschen aus 160 Ländern, die heute aus den unterschiedlichsten Beweggründen in Graz leben und der Stadt ein buntes Gesicht geben. Diese Vielfalt und ihre Chancen stehen im Mittelpunkt von  inteGRAZion, einem Gemeinschaftsprojekt von jungen Grazerinnen und Grazern, dem unermüdlichen Fred Ohenhen, ISOP, Holding Graz und look! design.

Unterschiedliche Ansichten, die bewegen sollen und selbst mobil sind: Die Entwürfe der Schülerinnen und Schüler wurden von den Grafikdesignerinnen auf einem überdimensionalen Stadtplan montiert. Ein Jahr lang fahren die Bilder als Sympathieträger für 160 Nationen durch die Stadt der Menschenrechte. Und mittendrin: eine Wortspende.

Foto: look! design

Apps und helle Köpfe

Was wäre ein Touchscreen ohne Apps? Einmal starten die kleinen Alleskönner digitale Wettrennen, dann finden sie Kino und Kinoprogramm. Sie erkennen Liedtitel, zählen unerbittlich die Kalorien am Teller oder messen den Blutdruck.  

Und weil den Anwendungsmöglichkeiten dieser Programme tatsächlich kaum Grenzen gesetzt sind, sucht der große österreichische Jugendwettbewerb “Jugend innovativ” nach kreativen Applikationen.

Für den idea.goes.app Award von T-Systems können Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Konzepte und Entwicklungen für die Bereiche Gesundheit, Energie und Mobilität einreichen. Die Details zum Wettbewerb für helle Köpfe wurden gemeinsam mit anderen aus dem cardamom-Team aufbereitet. Nachzulesen unter Jugend innovativ.

Foto: jugend innovativ

 

Lesen Sie Ihre Texte?

Sollten Sie auch. Am besten laut. Warum? Gute Texte klingen nämlich gut.

Wenn Ihnen die Luft beim Lesen nicht ausgeht, passt die Satzlänge garantiert. Spannende Wortreihen hören sich einfach  besser an als unaussprechliche Ungetümer. Aktive Verben beleben Ihren Text und klug ausgewählte Sprachbilder bringen auch komplizierte Inhalte auf den Punkt.

Sie wollen maßgeschneiderte Texte für Ihr Unternehmen? Schreiben Sie mir! office@ninapopp.com

Foto: fotolia

In guter Gesellschaft

Vier von fünf Kreativunternehmen setzen hierzulande auf Kooperation. Ein Beispiel? Grafik sucht Text, die Schreiberin holt den Webdesigner ins Boot und fertig ist das Label.

Rechtlich gesehen sind die drei eine Gesellschaft nach Bürgerlichem Recht. Was bedeutet das in der Praxis?  Wie funktioniert Co-Working? Was ist, wenn eine plötzlich eigene Wege gehen will? Wer unterschreibt den Mietvertrag fürs Büro? Wem gehört die gemeinsam entwickelte Marke, der Gewinn und wer haftet wofür?

Die Autorinnen Nina Popp und Marie-Theres Zirm haben “Die Gesellschaft der Kreativen” genauer unter die Lupe genommen und einen Leitfaden für kreative Unternehmungen geschrieben. Die Servicebroschüre enthält Wissenswertes aus der Praxis,  Nützliches zu Rechtsfragen und Spielregeln sowie Links zu Netzwerken und Kooperationsplattformen in Österreich.

“Die Gesellschaft der Kreativen” ist kostenlos zu bestellen und als Download erhältlich.

Bilder von der Präsentation der Publikation im Freiraum Lendloft in Graz.

Frische Worte

Die Äpfel schmecken süß, der Kürbis saftig und für den steirischen Wein sieht es heuer ganz gut aus.

Auch im Grazer Jakominiviertel wird geerntet: Worte und Gedanken sind gereift und warten darauf gepflückt zu werden.

Liebe Grüße auf hauchdünnen Blättern. Verpackt in handgeschöpfte Grußkarten mit zarten Frühlingsblumen und feinem Sommergemüse kommen sie bestimmt gut an.

Für Verwandte, Verliebte und Verrückte. Und für alle Fälle.

Noch bis Ende Oktober im Büro von look! design und Nina Popp.

„Wie Bilderteilchen, die in einem Shaker geschüttelt werden“, vergleicht Claudia Spielmann von der Caritas Steiermark die Situation im dementen Gehirn. Erst lässt das Gedächtnis nach, dann verändert sich die Persönlichkeit. Schritt für Schritt ins Vergessen.

Die Diagnose “Demenz” setzt die Betroffenen selbst und die Angehörigen in der Regel in Schock und Ungewissheit. Wie wird sich die Krankheit weiter entwickeln? Wie soll man auf ungewohnt heftige Wutanfälle reagieren? Wie auf Trauer oder Wünsche, die unmöglich zu erfüllen sind? Wie lange können sich die Betroffenen selbst versorgen? Und was dann?

Über die Situation von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen und neue Initiativen zur Entlastung bei Demenz berichtet ein Beitrag im neuen Megaphon. Foto: Caritas

Im Fluss

Manchmal scheint alles wie verhext.  Die Finger zucken nervös über die Tastatur, jede Hirnwindung martert sich. Ohne Ergebnis. Kein Wort trifft den Punkt, keine Formulierung findet Gnade vor der unbarmherzigen Löschtaste.  

Ein klarer Fall von “Schreibblockade“. Sie entsteht vor allem dann, wenn Ideen zu rasch bewertet und verworfen werden. Dadurch wird der Denkprozess permanent unterbrochen. “Nein!”, “Passt nicht!”, “Noch nicht gut genug”, lautet die Botschaft an die kreativen Zellen. Kein Wunder, dass sie allmählich demotiviert werden und streiken.

Wie Sie wieder in Fluss kommen? Mit einer einfachen Übung aus meinem Schreibcoaching:

Der Schreibfluss

  • Denken Sie an ein Wort. Wie wär’s mit ”Urlaub”.
  • Stellen Sie eine Stoppuhr auf 15 Minuten und fangen Sie zu schreiben an. Erlaubt ist, was durch den Kopf geht. Die schreibende Hand bleibt immer in Bewegung, ob mit dem Stift oder auf der Tastatur.
  • Lesen Sie nicht, was Sie geschrieben haben. Schreiben Sie einfach weiter. Löschen Sie nichts!
  • Sorgen Sie sich nicht um Rechtschreibung, Satzzeichen und Grammatik. Bemühen Sie sich nicht um logische Zusammenhänge und Qualität.
  • Wenn die Zeit um ist, schreiben Sie den angefangenen Gedanken fertig!

Funktioniert garantiert. Die Schranke im Kopf fällt, Sie kommen in Fluss und haben schließlich genügend Material, aus dem sich ein guter Text fabrizieren lässt. Wie? Auch das erfahren Sie im Schreibcoaching. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir.

Schön stimmig

Wie setzen Ideen um. Kurz und bündig bringt die Medienfabrik Graz  ihr Angebot auf den Punkt. Was die Expertinnen und Experten für Offset, Digitaldruck und Crossmedia-Lösungen im Detail darunter verstehen, zeigen sie tagtäglich in der Praxis und seit kurzem auch im Erlebniswelt Wirtschaft-Film. 

In der Nahaufnahme von Salon Deluxe  entstehen Broschüren und Bücher, Folder und Karten. Mit Ecken und Kanten, dort, wo sie sein sollen. Sortiert und gebunden. Im Groß- wie im Kleinformat, als Prototyp und in hoher Auflage. Matt und auf Wunsch auch auf Hochglanz gebracht. Verpackung, die an die Substanz geht. Schutz, der veredelt. Hülle, die sich einprägt.

Schön wie die sonore Stimme von Till Hagen, dem Synchronsprecher von Kevin Spacey, der dem Off-Text den Extrabonus verleiht. Zum Gefallen der Verfasserin.

Ältere Artikel »