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Unglück im Glück

glück 2Illusionen waren nicht seine Sache. Nicht zuletzt deshalb, weil Hans Georg Zilian als Soziologe jahrzehntelang den desillusionierenden Entwicklungen durchaus ambitionierter Gesellschaftsmodelle auf den Grund gegangen war.

Das „Überleben in der Spaßgesellschaft“, wie es im Untertitel zu seinem letzten Essay heißt, war ihm nicht gegönnt. Kurz nach der Terminvereinbarung zum Interview verstarb der Grazer Soziologe im Sommer 2005.  Zur Erinnerung an den streitbaren Denker und zur Nachlese die Rezension des zeitlosen Texts “Unglück im Glück”.

Hans Georg Zilian. Testament eines Unverklärten

Netzwerken. Weil’s lohnt

cardamomÖsterreichs Kreative arbeiten vernetzt. Eine heterogene Community, mit gut etablierten Beziehungen, die sich in unterschiedlich stark ausgeprägten Hot Spots bündeln.

Dies belegt eine Studie, die von der cwa mit Unterstützung von evolve, der Initiative des Wirtschaftsministeriums, bei der FAS.research in Auftrag gegeben wurde.

Was dabei zählt? Money and Meaning, wie es Studienautor und Netzwerkspezialist Dr. Harald Katzmair bei der Präsentation formulierte. Anders gesagt: Identität und Ressourcen geben klare Auskunft über Status und Potenzial, über ideellen und wirtschaftlichen Erfolg eines Netzwerks.

Vision und Visualisierung hängen eng zusammen. Im Rahmen der Präsentation im MUMOK in Wien wurde die Fragestellung der Studie daher vom Podium ins Publikum transferiert: Die eigene Position im Netzwerk, das persönliche Interesse und die Vision für die Community sichtbar zu machen, war Ziel einer von der Kommunikationsagentur cardamom moderierten Interaktion, die Nina Popp dokumentiert hat. (Foto: cardamom)

Geschichten vom Land

weihemühle gratweinEs war einmal…  eine sumpfige Gegend im Norden von Graz. “Schier” hieß das früher, moorig und feucht, und noch heute nennen sich Ortsteil und Bach Schierning. Den Zisterziensern von Rein, die sich in der Nachbarschaft angesiedelt hatten, war das ganz recht. Der richtige Platz für Fischteiche und eine Mühle, fanden sie.

So begann die Geschichte der Mühle am Weiher. Heute hat das alte Gebäude längst Antrieb und Mühlrad verloren. Fische schwimmen nur mehr in der Nachbarschaft und der Name der Weihermühle ist mittlerweile Synonym für eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. In der neu sanierten Freizeitanlage treffen sich kleine und große Wasserratten.

Nina Popp hat in  Archiven und Fotokisten gestöbert und die wechselvolle Geschichte des Gratweiner Traditionshauses zutage gefördert. Nachzulesen im Band “Gratwein – Häuser mit Geschichten” von Andreas Braunendal.

Kultura_LOGO_Email3Wieviel kultura verbirgt sich in Kultur, lautet die Frage. Was bedeutet es, als Künstlerin in der Steiermark zu arbeiten. Und zu leben. Bei der 1. kultura in Graz ging es darum, Rollenzuschreibungen, Hemmnisse und Leistungen von Künstlerinnen und Kulturvermittlerinnen stärker sichtbar zu machen. Eine Initiative, bei deren Umsetzung Nina Popp das Team der Kultur Service Gesellschaft im Bereich Konzept und Koordination unterstützt.

Spinnen in der Schule

jugend innovativIn so eine Schule wäre ich auch gern gegangen, dachte sich die Schreiberin bei der Recherche zur Broschüre des großen österreichischen Innovationswettbewerbs Jugend Innovativ. Denn, so der persönliche Eindruck, es liegt vor allem an den Rahmenbedingungen, dass Neugierde, Wissensdrang und Experimentierfreude das hiesige Schulsystem überdauern. Sprich, Schulklima und Chemie zwischen Erwachsenen und Jugendlichen müssen stimmen. Und: Spinnen muss erlaubt sein.

Dann funktionieren sogar automatische Borkenkäferzählmaschinen, Dienstplan-Apps für das Rote Kreuz, coole Alternativen zum Eierbecher, Leuchtkörper mit Wohlfühlgarantie, Lernsysteme für beeinträchtige Menschen, neuartige Fahrradantriebssysteme, Krankonsolen, biosynthetischen Experimente… Lauter ausgezeichnete Ideen.

Denn Ende Mai wurden die Preise bei Jugend Innovativ vergeben. Für 29 von insgesamt 458 Projekten, die beim  Schulwettbewerb für innovative Ideen aus den Bereichen Business, Design, Engineering, Science sowie aus den Themenfeldern IKT und Klimaschutz eingereicht wurden, gab es Geld- und Reisepreise.

29 Erfolgsgeschichten, aus der Feder der forschungs- und innovationsaffinen Texterin, erzählen von spannenden Ideen, Projekterfahrung, motivierten SchülerInnen und engagierten LehrerInnen an Österreichs Schulen.

Was Einstein nicht wusste

einstein juniorWissensdurst und Forschungshunger. Das sind die Kennzeichen der jungen Steirerinnen und Steirer, die sich auf der Website von Einstein junior eingeschrieben haben. Jugendliche zwischen 10  und 15, die die Ergebnisse einer Recherche, eines Museumsausflug oder einer Unternehmensbesichtigung veröffentlichen und mit Gleichaltrigen austauschen können.

Seit kurzem finden die jungen RedakteurInnen dort, was Einstein selbst nicht wusste: Tipps zu webgerechtem Schreiben und Urheberschutz von Nina Popp. Die Arbeitsanleitungen sind als PDF – Download abrufbar.  Auch für Menschen über 15…
Foto: einstein junior

WS-schreiben-fuers-netz-(2)Vom Netz zum Netzwerk ist es nicht weit. Von der Texterin zur Online-Marketing-Spezialistin auch nicht: Eva-Maria Glanz-Possert hat ihre Startrampe ins Web ebenfalls in Graz eingerichtet.

In einer vierteiligen Workshopreihe geben die beiden Netzwerkerinnen ihr Wissen weiter. Sie begleiten Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Auftritt im Netz. Mit Tipps aus der Praxis und reichlich Gelegenheit zum Ausprobieren.

Schreiben fürs Netz – Erfolg im Internet mit Text und Kommunikation.  Informationen zum Programm der  Workshopreihe mit Nina Popp und Eva-Maria Glanz Possert.

Die Besatzung der female enterprises hat allen Grund zur Freude. Denn das Pilotprojekt von Andrea GrabherUte Schimanofsky und Nina Popp erhielt beim Wettbewerb WiR – “Wir in der Region” den  steirischen Landespreis.

Gesucht waren innovative Modelle und Projekte zur  Stärkung der regionalen Wirtschaft. Ein Projekt wie female enterprises, das Frauen mehr Raum zur Entwicklung der eigenen Businesskompetenz verschaffen will, zählt definitiv dazu, so das Urteil der Jury.

Weiter auf dem Weg in noch unerforschte Bereiche des Paralleluniversums senden die Pilotinnen einen Dank-Funkspruch an das Innolab der Grazer Fachhochschule Campus 02 für die Starthilfe!

Texte können Ihr Leben retten

Foto Woditschka

Wer noch gute Vorsätze für’s neue Jahr sucht, wird bei den Creative Industries Styria fündig. Wie wär’s mit “Love your ideas”, auch wenn das Jahr der Innovation schon vorbei ist.

“Design can save your life.”  Wie wahr! Man denke nur an die Brillenfassungen der 70er mit Trauma-Garantie… Fast so gut wie: “Texte können dein Leben retten!”

Mein Favorit?

“Mach es wie nie zuvor!”  Sorgt für Zunder, wirkt gegen Routine und bringt auch bei anhaltendem Jännergrau Farbe in Ihre Texte. Garantiert!

Foto: cardamom

Erfolgreich schreiben im Web

Denken Sie sich alle Worte dieser Website weg: Keine PR-Stories, keine Referenzen, kein Textcoaching. Ein Bild sagt zwar viel, aber mehr als 1000 Worte?

Der Text ist nach wie vor das wichtigste Transportmittel für Informationen im WWW. Im Zeitalter von Social Medias, Facebook, Twitter & Co erst recht.

Aber: Es wird nicht geblättert und gelesen, sondern gescannt und gescrollt. Wer im Internet sucht, heißt nicht zufällig User bzw. Userin. Der Nutzen ist gefragt. Und das ziemlich schnell.

Um die Vorteile des Internet gut zu nutzen, sollten Sie die Eigenschaften dieses vielseitigen Mediums kennen. So gelingen Texte, die verständlich sind und mit Interesse gelesen werden. 

Im  Text-Coaching  - für Einzelne und Kleingruppen erfahren Sie mehr über

  • Lesegewohnheiten im Netz
  • Webgerechtes Texten für Website, Emails und Newsletter
  • Möglichkeiten, Ihren persönlichen Schreibstil zu verfeinern.

Informationen und  Anmeldungen

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