LAVANTTAL STORYS

LAVANTTAL STORYS

 Zwischen Koralm und Saualm.
Vom wahrscheinlich schönsten Ende der Welt.

Erscheinungstermin: 2022
Konzept & Text: Nina Popp,
Grafik & Buchgestaltung: Anna Weninger
Fotos: René Knabl, Marco Staubmann, OchoReSotto, Nina Popp u.a.

Geschichten...

...für  Lavanttaler*innen, die hier leben und arbeiten und trotzdem nicht alle Ecken kennen,

...für Genussmenschen, die hochwertige Lebensmittel schätzen,

...für Reiselustige, die schon immer einmal von der Autobahn abfahren wollten und

...für Hiesige, die weggezogen sind und trotzdem gern wissen wollen, was sich hier im Tal getan hat.

Lavanttal Schuster sascha-flössholzer-©rene-knabl

Foto© René Knabl

Und darum geht's unter anderem...

Am Küchentisch

Die gute Nachricht: Den Reindling gib es nicht nur zu Ostern. Mit etwas Glück wird Ihnen die Mehlspeise auch zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee serviert.

Und noch etwas, das Sie im Lavanttal beherzigen sollten: Sagen Sie niemals nein, wenn Ihnen die Wirtin Mostbraten oder „Leberlan“ anbietet. Um den Apfelschnaps werden Sie freilich danach nicht herumkommen.

Schatzkammer

Manche der Schätze des Lavanttales glänzen und funkeln. Wie das vergoldete Reliquienkreuz der Königin Adelheid, das noch heute im Benediktinerstift St. Paul zu bewundern ist.

Andere Kostbarkeiten erschließen sich erst auf den zweiten Blick. Sie erfordern etwas Aufmerksamkeit. Etwa die kraftvolle Poesie einer Christine Lavant oder die Arbeiten moderner Künstlerinnen und Künstler.

Made im Lavanttal

Pomona, die römische Obstgöttin, hatte hier ihren Tempel. So steht es jedenfalls in der Landeshymne und wir haben guten Grund, es zu glauben. Dafür genügt ein Blick auf die Spezialitäten des Tales – Äpfel, Spargel, Knoblauch, Fleisch und Fisch, Most und Wein... Schmeckt wirklich unwiderstehlich gut.

In der Region gedeihen aber auch Unternehmensideen und Produkte, die über die Grenzen des Tales gefragt sind.

 

Lavanttal Stories sobother stausee ©marco staubmann

Foto© Marco Staubmann

"Wollt dås groaße Glück dajågn…"

nina popp werbetexter graz f_salon deluxe
Nina Popp

Warum ich diese Geschichten erzählen will

Wer hier geboren ist, hat ein klares Koordinatensystem: Die Sonne geht über der Koralm auf und legt sich abends irgendwo hinter der Saualm nieder. Der Zirbitz steht für den Norden und dort, wo die Lavant in die Drau fließt, liegt der Süden. 

Aber irgendwann endet die Kindheit und viele ziehen weiter. „Wie i jung wår und noch dumm wår, wollt i auße von dir, wollt dås groaße Glück dajågn…,“ heißt es in einer inoffiziellen Hymne an das Tal im Osten Kärntens.

Also über die Pack in die weite Welt. Das Glück ist gefunden, die Liebe auch – und doch. Der Geschmack von hausgemachtem Reindling und der unvergleichlichen Lavanttaler Banane, die liebgewonnenen Flecken, geschichtsträchtige Orte und nicht zuletzt die wunderbaren Aussichtspunkte ziehen die meisten früher oder später wieder zurück.

Und man stellt glücklich fest: Das süße Germgebäck schmeckt noch immer wie seinerzeit und der Blick vom Koralpenschutzhaus lohnt den Aufstieg.

Es hat sich viel getan

Aber da ist noch mehr. Es hat sich viel getan. Die Autobahn verbindet die Region mit dem Norden und dem Süden, in Kürze ist ein Jahrhundertprojekt, der Koralmtunnel vollendet und die bequeme Anreise im Zug verkürzt sich erheblich. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, entdeckt innovative Unternehmen am schönsten Ende der Welt und trifft Menschen, die nicht nur erkannt haben, welche Kostbarkeiten im milden Klima des Lavanttales gedeihen.

In den vergangenen Jahren habe ich mich zwischen Koralm und Saualm umgesehen und mit Leuten gesprochen, die hier leben und arbeiten. Mit Expertinnen und Expertinnen, die sich in unterschiedlichsten Bereichen spezialisiert haben – in Technologie und Handwerk, mit innovativen Dienstleistungen und in der nachhaltigen Landwirtschaft. Viele von ihnen haben die Lebensqualität in der Region nach Jahren, in denen sie in der Welt unterwegs waren, neu zu schätzen gelernt und nun Nischen gefunden, in denen sie auch im Lavanttal erfolgreich arbeiten. Ihre Geschichten, Gedanken und Empfehlungen gebe ich gerne weiter.

Das war die lange Erklärung, warum ich dieses Buch schreibe. Die kurze lautet: Einmal Lavanttalerin, immer Lavanttalerin.

Herzlichst

Nina Popp

Texterin, Autorin, Lavanttalerin

Illustration© Gina Müller

Lavanttalerisch Lektion 1

Wenn Sie wissen wollen, wie der Lavanttaler Dialekt im Original klingt, sollten Sie sich Edith Kienzls Gedichte anhören!

Lavanttalerisch Lektion 1 auf YouTube

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