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	<title> &#187; Technik</title>
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		<title>Top, aber nicht an der Spitze</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 18:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen in Toppositionen sind Ausnahmeerscheinungen. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich besonders. Gendermanagement empfiehlt Alternativen, die lohnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Erschienen in <strong>Factory Woman</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Frauen in Toppositionen sind Ausnahmeerscheinungen. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich besonders. Gendermanagement empfiehlt Alternativen, die lohnen. </em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ihr Spezialgebiet ist süß. Der Zucker, den die Chemikerin Tanja Wrodnigg entwickelt hat, soll die Heilwirkung von Medikamenten gegen Stoffwechselerkrankungen künftig entscheidend verbessern soll. Die Anerkennung der Branche ist der Grazerin sicher. Was sie von ihrer beruflichen Zukunft bedauernswerter Weise nicht behaupten kann. Und das stimmt sie mehr als sauer. „Frustrierend und unbefriedigend“ beschreibt die exzellente Wissenschafterin den Status quo. „Momentan arbeite ich in einem Habilitandinnen-Projekt, das auf sechs Jahre befristet ist. Aber was dann? Diese Unsicherheit macht mir wirklich zu schaffen.“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Dabei hat alles so vielversprechend begonnen: Studium, Hertha-Firnberg- und Schrödinger-Stipendium, Dissertation, Teilzeit am Institut für Organische Chemie und während all dieser Zeit die Unterstützung durch einen wissenschaftlichen Mentor, was noch keine Selbstverständlichkeit ist, wie Praxis und Studien gleichermaßen bestätigen. Nun, da sich Wrodnigg als eine der wenigen Chemikerinnen an einer technischen Universität habilitiert hat, spürt sie, was es heißt an der gläsernen Decke angekommen zu sein.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Kraftvoller Start</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Studienaktiv“, äußerst mobil, wie die überdurchschnittliche Beteiligung an internationalen Austauschprogrammen zeigt,<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>erreichen viele Studentinnen mit ausgezeichneten Bewertungen den ersten akademischen Abschluss. „Und dann wird’s tragisch“, bestätigt Kommunikationsexpertin Ute Riedler-Lindthaler die Situation. Beim wissenschaftlichen Personal liegt der Frauenanteil an der TU Wien beispielweise bei 17,3 Prozent, unter den Habilitierten bei 10 Prozent. In der außeruniversitären Forschung ist zwar Bewegung zu erkennen, insgesamt stagniert der Frauenanteil: Statt halbe-halbe, heißt es 20 zu 80.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Laut Genderbooklet 2007 bleibt nicht alles, aber vieles beim Alten: Je niedriger das Einkommen, umso höher der Frauenanteil, je höher die Position, desto niedriger der Frauenanteil in naturwissenschaftlich-technischer Forschung. Frauen in Spitzenpositionen zählen immer noch zu einer raren Spezies. Und was die Studie für den außeruniversitären Bereich zutage fördert, gilt auch für die Situation an Österreichs Universitäten.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ernüchternde Zahlen, wie Forschungsstaatssekretärin Christa Kranzl<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>in Alpbach anlässlich einer Diskussion über Innovation und Chancengleichheit zugeben musste.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">In der Warteschleife</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Wohin gehen die hochqualifizierten Technikerinnen? „Zum Teil bleiben sie auf der Karrierestufe des wissenschaftlichen Personals“, sagt Riedler-Lindthaler, die seit Jahren Forscherinnen in Fragen der Karriereplanung coacht.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Von ihren Vorgesetzten geschätzt, weil sie sich durch ebenso hohe fachliche Kompetenz wie Bescheidenheit auszeichnen, werden die Wissenschafterinnen in freien Verträgen und Projekten jahrelang in der Schleife gehalten. Auch außerhalb ihrer Forschungsstätte bleiben sie meist unbemerkt, wie Riedler-Lindthaler aus ihrer Praxis weiß. Es kommt durchaus vor, dass die Leistungen der Wissenschafterinnen von männlichen Kollegen oder Vorgesetzten präsentiert und publiziert werden ohne, dass die eigentlichen Autorinnen Anspruch auf Urheberschaft anmelden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Viele Frauen in der naturwissenschaftlichen Forschung sind toll, aber man weiß nicht, dass sie da sind!“, analysiert die Expertin.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>In Coachings und Workshops weist Riedler Lindthaler die Teilnehmerinnen daher darauf hin, dass es neben der fachlichen Exzellenz mindestens ebenso auf Erfahrung in der Lehre, Führungs- und Managementkompetenz und Soft Skills ankommt. Präsentations- und Gesprächstechniken, Bewerbungstraining und eine auf den wissenschaftlichen Kontext ausgerichtete Strategieplanung<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>zählen zum fixen Inventar der Workshops, die sie in den letzten Jahren für junge Wissenschafterinnen mitentwickelt hat.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ein Angebot, das auf reges Interesse stoßt. Bei Forscherinnen, die an der Universität bleiben, wie für jene Mehrheit, die sich einen sicheren Arbeitsplatz in der Industrie suchen, weil seit der Universitätsreform befristete Dienstverhältnisse Mangelware sind.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Rüstzeug für die Tour de force</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Frauen müssen für den Markt besser gerüstet sein“, meint<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Mag. Daniela Stein vom Business Frauen Center Kärnten, das Frauen bei ihrer Karriere im Süden Österreichs fördert. Persönliches Engagement<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>brauche allerdings veränderte Rahmenbedingungen, die den Bedürfnissen von hochqualifizierten Frauen und Männern gerecht werden. Als bewährtes Instrument nennt Stein Mentoringprogramme. Gerade erst sei ein internes Mentoring mit Infineon entwickelt worden, bei dem die Technikerinnen nachweislich von der Erfahrung ihrer Mentoren profitierten. Nach Abschluss des Projekts hat ein Drittel der Teilnehmerinnen beruflichen Aufstieg und damit auch finanziellen Gewinn erreicht.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Gendermanagement</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Chancengleichheit an der Spitze setzt breiten Konsens an der gesellschaftlichen Basis voraus. Oder wie es Ingrid Schacherl vom Joanneum Research im Genderbooklet 2007 formuliert: „Für die nachhaltige Implementierung der Genderperspektive in Organisationen ist ihre institutionelle Verankerung von entscheidender Bedeutung.“ Der Weg zu tatsächlicher Chancengleichheit verläuft notwendigerweise über Gendermanagement.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Bereits jetzt stehen taugliche Instrumente dafür zur Verfügung. Chancengleichheit in Organisations- und Projektentwicklung, Kinderbetreuung und Fortbildung bringen den Beschäftigten Aufstiegschancen und größere Zufriedenheit. Den Unternehmen garantiert gendergerechtes Management jedenfalls klare Wettbewerbsvorteile, da „die Potenziale des vorhandenen Personals optimal genutzt werden können“.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die FEMtech-Studie, die künftigen Initiativen wertvolle Daten über Bedürfnisse der Beschäftigten und Auswirkungen von Gender-Impulsen zur Verfügung stellt, zeigt auch das starke Engagement von Frauen. Tanja Wrodnigg ist sich ihrer Vorbildfunktion durchaus bewusst: „Nur: Wie kann ich junge Frauen für eine Karriere in der Technik motivieren, wenn mir selbst die Perspektive fehlt?“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
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		<title>Zellforschung und Daten-Highway</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Enormer technologischer Aufwand, Know-how und Kooperationsbereitschaft sind die Ingredienzien für den Erfolg, den WissenschafterInnen des Grazer Instituts für Genomik und Bioinformatik gemeinsam mit französischen MedizinerInnen errungen haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Erschienen in <strong>TUG Print</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Enormer technologischer Aufwand, Know-how und Kooperationsbereitschaft </em><em style="mso-bidi-font-style: normal;">sind die Ingredienzien für den Erfolg, den WissenschafterInnen des Grazer Instituts für Genomik und Bioinformatik gemeinsam mit französischen MedizinerInnen errungen haben: Im Rahmen des GEN-AU Projektes Bioinformatik-Integrationsnetzwerk erbrachten sie den Nachweis für den Einfluss des Immunsystems auf die Tumorentwicklung bei DickdarmkrebspatientInnen.</em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Wer im fünften Stock des Gebäudes in der Petersgasse von seinem Computer auf- und durch die großen Fenster über Graz blickt, wird nach einiger Zeit unweigerlich am LKH-Komplex in einiger Entfernung hängen bleiben. Auch inhaltlich konzentrieren sich die WissenschafterInnen in ihrer Forschung auf konkrete medizinische Fragestellungen. Wie kommt es, dass sich gesunde Zellen in so genannte bösartige verwandeln, lautete beispielsweise die einfache Frage am Beginn eines schließlich hoch komplexen Forschungsprojekts, in dem</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">französische WissenschafterInnen nach zweckdienlichen Hinweisen für die Therapie von DickdarmkrebspatientInnen suchten. Ausgehend vom vermuteten Zusammenhang zwischen Immunsystem und Krebsentstehung präzisierten sie die Fragestellung: Werden Krebszellen vom Immunsystem als fremde Zellen erkannt oder unterstützt das Immunsystem gar die malignen Strukturen? Das Interesse der ForscherInnen des Institut National de la Santé Et de la Recherche Médicale (INSERM) galt vor allem der frühen Tumorausbreitung beim Krankheitsverlauf des kolorektalen Karzinoms, mittlerweile zweihäufigste Tumorerkrankung in Mitteleuropa.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Achse Paris-Graz</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Über einen Zeitraum von 15 Jahren wurden in Spitälern des Großraums von Paris klinische Daten von rund 1000 PatientInnen gesammelt. Von 400 PatientInnen hatte man auch pathologische Proben, von einer kleineren Gruppe zusätzliche Gewebsproben entnommen, die hinsichtlich der lokalen Immunreaktion mit Hilfe neuer Technologien untersucht wurden: mittels Durchflusszytometrie, Echtzeit- PCR-Test mit Low-Density-Array und Gewebe-Mircoarrays. Letzteres etwa ein High-Tech-Verfahren, bei dem hunderte Gewebsproben in hauchdünnen Schichten mit speziellen Robotern auf Glasplättchen aufgebracht und mit Hilfe eines Software- Tools gleichzeitig und somit zeitsparend erfasst werden können. Am Ende dieser aufwendigen Projektphase stand eine enorme Datenmenge zur Verfügung, aus der analog zur sprichwörtlichen Heuhaufennadel biologische Marker herausgefiltert werden sollten. Eine diffizile Aufgabe also, mit der sich die Pariser ImmunologInnen im Jahre 2001 an die Arbeitsgruppe um Zlatko Trajanoski, wandten. Nicht zufällig, wie der Leiter des Grazer Christian-Doppler-Labors und Instituts für Genomik und Bioinformatik der TU Graz erzählt, sondern Folge früherer erfolgreicher Zusammenarbeit der beteiligten WissenschafterInnen am National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, in den USA.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Sensationeller Fund</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Neben Trajanoski stellten sich auch eine Statistikerin sowie zwei Datenbankund Software-Entwickler der Herausforderung, eine Datenbank zu entwerfen, mittels derer man in der Lage sein würde, sowohl Laborparameter, als auch klinische und chirurgische Parameter zu systematisieren und zu analysieren. Als dies fürs Erste gelungen war, sollten noch unzählige Male Zwischenergebnisse vom Server in der Grazer TU via Internet und Browser in die Pariser Labors transferiert und mit den Ergebnissen neuer Laborbefunde beantwortet werden. Vier Jahre dauerte es, bis die Kooperation im Rahmen des GEN-AU</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Projektes Bioinformatik-Integrationsnetzwerk schließlich den Nachweis für die Existenz bestimmter Immunzellen erbrachte, die den Krankheitsverlauf entscheidend beeinflussen. So berichtet das renommierte The New England Journal of Medicine (N Engl J Med 353;25, 2654 – 2666. www.nejm.org) über so genannte Effektor-Gedächntis-T-Zellen, die eine frühe Tumorausbreitung über Nervenbahnen und Lymphsystem verhindern und dafür verantwortlich sind, dass PatientInnen länger überleben.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Die Entdeckung der diagnostischen Marker, hat, wie Zlatko Trajanoski erklärt, konkrete Konsequenzen für die Therapie: „Durch die Klassifikation gibt es nunmehr ein wichtiges Argument für oder gegen den Einsatz von Chemotherapie, die in jedem Fall schwerwiegende Belastungen für den Organismus der KrebspatientInnen mit sich bringt, weil sie das Immunsystem lahm legt.“ Die neue Entscheidungshilfe verspricht bei der Behandlung von kolorektalem Karzinom darüber hinaus einen greifbaren Vorteil, da sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass der Effekt adjuvanter Therapien in unterschiedlichen Stadien der Tumorausbreitung unterschiedlich ausfällt, will heißen, dass Chemotherapie die Heilungschancen im einem Tumorstadium nachweislich steigert, im anderen Fall nicht. Während die Behandlungsstrategien sich bislang auf Erfahrungswerte stützten, stehen nun konkrete Daten zur Verfügung.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Nutzen für Gesundheitsökonomie </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Den wirtschaftlichen Nutzen zu quantifizieren, überlässt der Bioinformatiker Trajanoski Wirtschaftsexperten. Langfristig haben die Optimierung der therapeutischen Anwendung und die damit zu erwartende Therapieverkürzung und Kostenverringerung zweifellos errechenbare Folgen für Volksgesundheit und Gesundheitsökonomie. Konkreten Nutzen verspricht zum andern die Entwicklung einer Testmethode, mit der sich die entdeckten Marker bei PatientInnen feststellen lassen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Als gewinnbringend für das Institut selbst kann das Interesse der High-Tech- Schmiede Siemens Corporate Research, Princeton/NJ, USA bewertet werden. In Kooperation mit den Bioinformatikern soll die Anwendung der erarbeiteten Daten bei neuen Technologien erprobt</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">werden, von der sich das Unternehmen zusätzliche Features erwartet: So könnten etwa die bildgebenden Geräte (CT, MR) entsprechend dem jeweiligen medizinischen Bedarf angepasst werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Das positive internationale Echo freut die Grazer WissenschafterInnen, gedanklich befinden sie sich bereits einen Schritt weiter und erarbeiten im Rahmen des GEN-AU Projekts, dessen Finanzierung bis 2008 verlängert wurde, nun weitere Spezifizierungen, die eine auf</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">die PatientInnen abgestimmte Therapie versprechen. Auf dem Gebiet der Grundlagenforschung sucht man indessen nach Möglichkeiten, die relevanten Zellen, die der Tumorausbreitung entgegenwirken, zu vermehren. „Wir kennen entsprechende Methoden, bei denen diese Zellen isoliert, vervielfältigt und anschließend den PatientInnen</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">eingepflanzt werden.“ Parallel dazu analysiert man das Verhalten genetischer Netzwerke bzw. die Interaktion der verschiedenen Gene untereinander.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Analogieschluss?</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Angesichts dieser rasanten Entwicklung stellt sich die Frage, ob die Ergebnisse der Untersuchung auch Rückschlüsse auf andere Krebserkrankungen zulassen. „Es gibt Hypothesen“, zeigt sich Trajanoski vorsichtig, „die aber erst durch Untersuchungen verifiziert</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">werden müssen.“ Als konkretes Beispiel, ähnliche Verfahren bei anderen Karzinomerkrankungen anzuwenden, führt er ein Pariser Projekt an, das zurzeit Proben von</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">LungenkrebspatientInnen sammelt. Die Publikation des erfolgreichen Projekts ließe aber durchaus den Schluss zu, dass die Idee von weiteren Institutionen der Krebsforschung aufgegriffen wird, zeigt sich der Bioinformatiker optimistisch. Dabei sieht er auch Verwendung für das Grazer Know-how: „Die Struktur unserer Datenbank lässt sich relativ einfach modifizieren und an die unterschiedlichen Anforderungen, etwa spezifischen Parameter anderer Krebsarten adaptieren.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Die Grundstruktur ist immer die gleiche: Es geht um die Integration von klinischen und molekularbiologischen Daten.“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Treibende Kraft</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Im Fokus der Betrachtung steht dabei stets die Entwicklung von spezialisierten Zellen, von Krebs- und seit längerem auch die Entwicklung von Fettzellen. „Das vergangene Jahr war das erste Jahr in der Menschheitsgeschichte“, gibt Zlatko Trajanoski zu bedenken, „in dem es mehr übergewichtige, nämlich eine Milliarde, als untergewichtige Menschen gab.“ Ein oberflächlicher Blick auf die bekanntesten Folgen wie Herz-Kreislauferkrankungen,</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Diabetes, etc. beweist auch in diesem Fall die Relevanz des Forschungsgegenstands. Wie bei der Untersuchung der Krebszellen werden mit neuesten Technologien der Datenverarbeitung Gene und deren Interaktionen untersucht, kooperieren BioinformatikerInnen mit BiowissenschafterInnen. Aufgrund der Ergebnisse von Zellkulturen und Modellsystemen im Labor werden Hypothesen generiert, die wiederum durch Experimente verifiziert werden und nach einem technologisch aufwendigen Pingpong schließlich den Erkenntnisgewinn gewährleisten sollen. „Der gesamtgesellschaftliche Impact unserer Projekte ist hoch“, meint Trajanoski. Für ihn persönlich liege gerade darin die treibende Kraft, sich so grundsätzlichen, im Alltag relevanten Themen, wie eben der Lebensqualität von Kranken, den Folgen falscher Ernährung oder ähnlichem mit Mitteln der Hochtechnologie zu nähern und konkrete Problemlösungen anzubieten. „Dies ist wohl auch der Grund, weshalb unsere Projekte die notwendigen Fördermittel, meist vom Bundesministerium bzw. vom FWF, erhalten“, schließt er.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;">Datenanalyse und Datenmanagement. Zellforschung und Daten-Highway. Die Begriffe passen zueinander und beschreiben in Kurzform das Spektrum der rund 30 Forscherinnen und Forscher am Institut für Genomik und Bioinformatik, die sich mit ihren Arbeiten zu medizinischen Problemen in kürzester Zeit eine Spitzenposition in einem noch jungen Forschungszweig erobert haben. Die in diesem Zusammenhang unverzichtbare Kooperation mit internationalen WissenschafterInnen hat in der letzten Zeit durch das an der TU Graz eingerichtete „Center for Biomedical Engineering“ einen wichtigen Impuls erhalten.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
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		<title>Mit Zucker auf Touren</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Car Competition bedeutet schlicht Autorennen. Komplizierter wird es, wenn von ChemCar Competition die Rede ist. Der Clou an der Sache: Die kleinen Boliden müssen durch eine chemische Reaktion auf Touren kommen. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Car Competition bedeutet schlicht Autorennen. Komplizierter wird es, </em><em style="mso-bidi-font-style: normal;">wenn von ChemCar Competition die Rede ist. Der Clou an der Sache: </em><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Die Boliden müssen durch eine chemische Reaktion auf Touren kommen. </em><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Unter den neun Teams, die sich der kniffligen Herausforderung beim ersten </em><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Wettbewerb auf europäischen Boden stellten, starteten auch zwei Teams </em><em style="mso-bidi-font-style: normal;">der TU Graz.</em></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Statt Ferrarirot dominierte das Weiß von Labormänteln. Ansonsten unterschied sich die Spannung beim ersten ChemCar Rennen in Wiesbaden nur geringfügig vom alljährlichen Formel 1- Spektakel am 100 km entfernten Hockenheimring. „Die Begeisterung auf dieser akademischen Veranstaltung war sensationell und das Interesse für die unterschiedlichsten Lösungen unglaublich motivierend!“, beschreibt Verena Mertlitz, gewissermaßen Rennstallleiterin des EncyMoto- Racing-Teams, das große Rennen vor wenigen Wochen. Im Rahmen der Jahrestagungen der GVC Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen und der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie wollten sich neun Teams der kniffligen Herausforderung stellen.</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Bakterien im Tank</strong></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Alle hatten sie Boliden konzipiert und konstruiert, die in einer Schuhschachtel Platz finden, durch eine chemische Reaktion angetrieben und dennoch umwelttechnisch unbedenklich sein mussten. Und als ob dies noch nicht genug wäre, verbietet das Reglement Fernsteuerung sowie Bremsen und verlangt dennoch, dass die Rennmaschinen starten und zum Stillstand kommen. An der Startlinie standen schließlich acht ChemCars, &#8211; ein Team war von Bakterien, die chemisch reagieren sollten, im Stich gelassen worden.</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Nicht auf Bakterien, sondern auf Biokatalyse setzten die sechs Studierenden des EnzyMoto-Racing-Teams, die mit einem 30 cm langen Truck ins Rennen gingen. In der selbst gebauten Batterie verwendeten sie platiniertes Titannetz als Kathode, Zinkblech als Anode und nutzten so die elektrochemische Halbzellenreaktion der Zinkoxidation, die mit der elektrochemischen Reduktion von Wasserstoffperoxid kombiniert wurde. Die Treibstoffformel lautet folglich: Zn + H2O2 + 2H+ &gt; 2H2O + Zn2+</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Leichtgewicht</strong></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Das Besondere an dieser Reaktion erklärt Mertlitz, sei die Tatsache, „dass Wasserstoffperoxid nicht direkt als Chemikalie getankt wird, sondern als Nebenprodukt aus der enzymatischen Oxidation von Glucose zum zugehörigen Lacton mit Hilfe von Glucose-Oxidase und Luftsauerstoff entsteht.“ Als Träger für das Oxidationsmittel des ChemCars wählten die Studierenden des Grazer Instituts für Thermische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik die ökologisch unbedenkliche Glucose. Damit dieses umweltfreundliche Auto quasi mit Zucker auf Touren kommen konnte, musste es allerdings auf Gewicht verzichten. „Während die anderen Wagen etwa 4 kg auf die Waage brachten, wog unseres nur 1,5 kg“, so Mertlitz. In eigenen Beständen wurde nach Legosteinen für das Chassis gekramt, der 0,15 Watt starke Motor stammt aus einem Schülerbaukasten, die Zellräume sind aus leichtem PVC, der Wassertank aus Polyesterharz gedichtetem Karton.</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Labor im Hotel</strong></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Nach 1300 Arbeitsstunden und vielen Testkilometern im Institutskeller waren das sechsköpfige Team und ihre Betreuer, Matthäus Siebenhofer und Christoph Gruber zuversichtlich, die Feinabstimmungen im Mini-Labor des Wiesbadner Hotelzimmers liefen ebenfalls viel versprechend. Ins Schnaufen kam man erstmals, als die Jury kurz vor Beginn des Wettbewerbs jedem Team eine individuelle Distanz und Beladung zuloste. Mit 28,8 m und 500 ml Wasserladung hatte EnzyMoto-Racing jeweils die maximale Forderung erwischt.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Zweimal durfte gestartet werden und bereits beim ersten Mal kam unser Auto großartig vom Fleck. Unglücklicherweise driftete es nach wenigen Metern in eine Dehnungsfuge und blieb hängen, beim zweiten Versuch wurde dem kleinsten Auto im Bewerb ein Klebeband, das als</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Distanzmarker diente, zum Verhängnis“, bedauert die Rennstallsprecherin.</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Starke Konkurrenz</strong></p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Unser Auto war zu leichtgewichtig, während unsere Grazer KollegInnen mit dem gegenteiligen Problem zu kämpfen hatten.“ Das siebenköpfige HTU – ChemCar- TEam, das von Viktor Hackeram Institut für Chemische Technologie betreut wurde, hatte einen Truck ins Rennen geschickt, dessen Motor durch Polymer-Elektrolyt-Membran- Brennstoffzellen versorgt wurde. Die Wasserstofferzeugung erfolgt dabei direkt am Fahrzeug mittels einer Umsetzung von Zinkpulver mit einer verdünnten Schwefelsäure, in einem eigens dafür bebauten Druckbehälter. Den Sauerstoff für die Brennstoffzelle stellten die KonstrukteurInnen mittels einer Patrone bereit.</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die Idee war stark, der Antrieb zu stark, machte in Summe Platz 7. Platz sechs ging an EnzyMoto-Racing. Gold und damit auch eine Prämie von 2000.- € erhielt ein Team der TU Clausthal: Ausgestattet mit einer Edelstahl-Aluminium- Batterie und Kalilauge, der Natriumcarbonat als Oxidationsmittel zugesetzt wurde, erreichte „Playmobil“ das Ziel am nächsten.</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Gewonnen“, ist Siebenhofer überzeugt, „haben alle Beteiligten.“ Denn der Wettbewerb erfordere und fördere gleichermaßen Fachwissen wie Problemlösungskompetenz, Organisationsvermögen, Projektarbeit und Präsentationstechniken. Wie das Modell im nächsten Jahr heißen wird, ist noch ungewiss. Klar ist, die Grazer sind wieder dabei.</p>
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