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	<title> &#187; Südosteuropa</title>
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		<title>&#8230;und dann kam die Wende</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Südosteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall des Eisernen Vorhangs hat die Gesellschaften Europas auf allen Ebenen verändert. Im Westen und noch mehr in Ost- und Südosteuropa. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie es Minderheiten gelingt, ihre Identität unter den neuen Rahmenbedingungen zu bewahren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mauer fiel und die Dörfer waren auf einmal leer. Zurück blieben die Alten. 20 Jahre nach der Wende, untersuchen Grazer WissenschafterInnen das Ethnomanagement deutscher und ungarischer Minderheiten in Südosteuropa. </p>
<p>Gelingt es, die Identität unter den neuen Rahmenbedingungen zu bewahren? Wie prägen einzelne Mitglieder der Minderheit das Leben in den Regionen Siebenbürgen (Rumänien), Slawonien (Kroatien), Slowenien, Südwestungarn und Vojvodina (Serbien)? Was wirkt von innen und was von außen?</p>
<p>Anders gefragt: Welche Bedeutung haben die Aktivitäten der Minderheitenorganisationen in den genannten Regionen und welche Einflüsse üben österreichische, deutsche sowie ungarische Institutionen auf die deutsche beziehungsweise ungarische Minderheit aus?</p>
<p>Mehr über „Die Wende im Kleinen“ erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Grazer Universitätsmagazins „<a href="http://www.uni-graz.at/ains2www_unizeit2_09.pdf" target="_blank">UNIZEIT</a>“.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vestigia &#8211; Spurensuche in Ost-Südost</title>
		<link>http://www.ninapopp.com/2009/01/17/handschriftenforschung-mit-digitalen-verfahren/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=handschriftenforschung-mit-digitalen-verfahren</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 17:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Südosteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Geheime Zeichen, die durch digitale Verfahren sichtbar werden. WissenschafterInnen, die in alten Wälzern Schriften entziffern, die kein Mensch mehr spricht. Wortfragmente und minutiöse Puzzlearbeit im Archiv, Hypothesen und Spannung, bis das Geheimnis endlich gelöst ist. Ein Stoff aus dem Bestseller gestrickt werden und angefangen hat alles in Graz. Am Manuscript Research Center.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;">Erschienen in <strong>Unizeit</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Geheime Zeichen, die durch digitale Verfahren sichtbar werden. WissenschafterInnen, die in alten Wälzern Schriften entziffern, die kein Mensch mehr spricht. Wortfragmente und minutiöse Puzzlearbeit im Archiv, Hypothesen und Spannung, bis das Geheimnis endlich gelöst ist. Ein Stoff aus dem Bestseller gestrickt werden und angefangen hat alles in Graz. </em><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Am Manuscript Research Center.</em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;">Treibende Kraft hinter Vestigia, einem Forschungszentrum, das sich seit drei Jahren der Erschließung von Handschriften in den Ländern Ost- und Südosteuropas widmet, ist der Liturgiewissenschafter Erich Renhart. Dabei stützt sich der Forscher auf Kooperationen mit KollegInnen in Bukarest, Sofia, Marburg, Laibach, Ohrid, bis Erewan, wo nach der politischen Ostöffnung unendlich viele historische Handschriften auf Bearbeitung warten.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Altes erhalten, Neues finden</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;">„Das forscherische Ethos“, beschreibt Renhart die Hauptmotivation, „zielt zunächst darauf ab, Bücher zu erhalten und zum zweiten, neue Quellen bekannt zu machen. Auch um eigene Wurzeln besser zu kennen und die eigenen Ansichten zu überprüfen.“ Ressourcenteilung und Know-how-Transfer von der Konservierung und Restaurierung von Handschriften, bis hin zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Dokumentenerbes bestimmen die wissenschaftliche Spurensuche.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Spurensuche</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;">So beschäftigt sich ein Projekt mit der Erfassung Stücke alter österreichischer Bibliotheken in slowenischen Sammlungen, die<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>– virtuell – mit den übrigen Teilen der Sammlung zusammengeführt werden sollen. Armenische Texte aus dem 12. Jahrhundert erzählen über den reichen kulturellen Austausch und Konflikte in der Levante und noch spannender wird es bei jenem Psalimpsest,<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>einem einmal gelöschten Pergament, das mit einem georgischen Psalter überschrieben wurde. Den Originaltext im UV-Licht zu entschlüsseln, ist ein spezieller Reiz, wie Renhart und seine Kolleginnen gestehen. Auch weil die Schriften und Fragmente neben den rein liturgischen Texten historische und soziologische Details verraten. „Daily life“, gut abgelegen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Nie ohne Traveller</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;">In Ohrid, einer kulturhistorisch bedeutenden Stadt im Südwesten Makedoniens, werden zurzeit unbekannte Informationen aus<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>slawischen und griechischen Manuskripten entschlüsselt. An einen Transport des angegriffenen Dokumentenmaterials in österreichische Restaurierwerkstätten ist, wie in vielen anderen Fällen, nicht zu denken. Kein Problem für die SpurensucherInnen aus Graz, die nie ohne den<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>„Traveller TCCS 4232“ verreisen, einen<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>mobilen Kameratisch, der objektschonende Digitalisierung ermöglicht. Das von DI Manfred Mayer eigens<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>für Vestigia<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>entwickelte Gerät hat dem Projekt Reputation und Interesse der Branche<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>gebracht und durch den Verkauf an renommierte Bibliotheken auch zusätzliche Ressourcen für die eigenen Projekte lukriert.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 279.0pt;"> </p>
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