Das Jakominiviertel. Begonnen hat die neuere Geschichte des Grätzels 2009, mit einem Projekt der Stadt Graz, das Leben in die verwaisten – um nicht zu sagen verwahrlosten – Schaufenster und Geschäftslokale bringen sollte. Vor allem Unternehmen der Kreativwirtschaft wurde die Übersiedlung ins Jakominiviertel schmackhaft gemacht. Zum Start gab es eine Mietförderung und eine rote Laufbahn rund um das Grätzel zwischen Jakoministraße und Klosterwiesgasse machte den Wandel sichtbar. Provokant und unübersehbar.

Was seither geschah, ist auf jakominiviertel.at nachzulesen. Als Chronistin der Ereignisse hielt die Texterin alias JakOHmini seit 2010 Meilensteine  fest, News aus den Unternehmen vor Ort und Porträts neuer und alter Nachbarinnen und Nachbarn.

Auch nach ihrer Übersiedlung ans andere Murufer 2014 blieb sie dem Grätzel und dem von ihr mitinitiierten Verein Jakominiviertel verbunden.

Selfies mit den jungen Kolleginnen

Im Wintersemester 2015 lud die Bloggerin schließlich Studierende der Studienrichtung Journalismus und PR an der FH Joanneum ein, die Gegend zwischen Klosterwies- und Schönaugasse zu erforschen und die Ergebnisse ihrer Recherchen in schöner Regelmäßigkeit zu veröffentlichen. Die Studierenden erhalten ausführliches Feedback, Tipps für die Entwicklung des eigenen Schreibstils und die Möglichkeit, ihr eigenes Portfolio auszuweiten. Mit allen Freiheiten, dem ihnen eigenen, jugendlichen Elan, durchaus unterschiedlichen Interessen und ihrem persönlichen Blick fürs Detail.

Foto: Jakominiviertel/DJakob, Popp