entfalter-1Was wünscht sich eine leidenschaftliche Gartenfee, die es bei Sonnenschein nur wegen der angenehmen KundInnen und sympathischen KollegInnnen in ihrer Textagentur aushält? Ganz besonders im Frühling? Na, eine Einladung zur Mitarbeit an einem hübschen kleinen Leitfaden, wie ihn die Gärtnerei Micko regelmäßig an seine StammkundInnen verschickt.

Der aktuelle ENTFALTER erzählt unter anderem von Gemüse, das am Baum wächst, von Erdbeeren, die nicht nur klettern, sondern großen und kleinen Naschkatzen einen Sommer lang Freude bereiten, und verrät Ihnen, wie Sie den Giersch mit Gabel und Messer bekämpfen. Must have der Saison? Die Brazel Beeries: Heidelbeeren, die auch auf kleinen Terrassen und Balkonen im Topf gedeihen und mit ihren rotem Laub verzaubern.

Neugierig geworden? Einige Gartentipps sind im digitalen ENTFALTER nachzulesen.

Eine Kooperation mit Raunigg & Partner


 

Textprobe

Essen statt ärgern

Wenn Sie den Wildkräutern in Ihrem Garten zu Leibe rücken wollen, sollten Sie zu Messer und Gabel greifen. Unkrautvernichtung, die Appetit macht und den Stoffwechsel in Schwung bringt.

Vieles von dem, was im Garten als nutzlos und lästig empfunden wird, können Sie in der Küche gut verwerten. Denn sogenanntes Unkraut wie Löwenzahn, Vogelmiere, Sauerampfer, Brennnessel, Gänseblümchen & Co sind wertvolle Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Und erfreulicherweise auch ziemlich schmackhaft.

Giersch in der Küche

Ein wahres Vitamin C-Wunder ist etwa der Giersch. Der Erdholler, wie das Wildkraut mit den unterirdisch wuchernden Trieben bei uns oft genannt wird, entschlackt den Körper und stärkt das Bindegewebe. Und weil Giersch die Gicht lindern soll, wurde er auch unter dem Namen „Podagrakraut“ in den Klostergärten des Mittelalters angebaut.

Vor allem aber schmeckt das Gemüse, das keine Pflege braucht. Die jungen, hellgrünen Triebe erinnern den Gaumen an Spinat, Möhre, Petersilie und einen Hauch Sellerie. Sie eignen sich besonders für frische Salate. Ältere Blätter, die intensiver im Geschmack sind, lassen sich hervorragend verkochen oder als Gewürz für Aufstriche, Pesto, Suppen, Kartoffelgerichte und Aufläufe verwenden. Die saftigen Stiele und Knospen kommen frisch oder eingesäuert auf den Wildkraut-Teller. Selbst die Blüten sind essbar: Sie schmecken süß und sehen auf Salat und Suppe hübsch aus. Außerdem aromatisieren sie Essig, Öl oder Kräuterlimonade.

Und wenn Ihr Appetit auf Giersch gestillt ist, können Sie ihn immer noch zum Mulchen oder als Biomasse für Ihren Kompost verwenden.