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	<title> &#187; Textbeispiele</title>
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		<title>zu guter letzt</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 22:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[ Einmal im Jahr ist Ruhe. Aus. Pause. Damit Sie tun und lassen können, was Sie wollen. Vanillekipferl oder Philosophie oder beides. Wie Sie wünschen. Was ich Ihnen wünsche, geschätzte Leserinnen und Leser, werte Kundinnen und Kunden, liebe Partnerinnen und Partner aus Graz, Wien und anderswo? Ein frohes Fest mit Ihren Lieben und ein gutes Jahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/weihnachten-nina-popp.jpg-web.jpg"></a><a href="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/weihnachten-nina-popp-web.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1518" title="weihnachten nina popp web" src="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/weihnachten-nina-popp-web.jpg" alt="" width="496" height="350" /></a></p>
<p> Einmal im Jahr ist Ruhe. Aus. Pause. Damit Sie tun und lassen können, was Sie wollen. Vanillekipferl oder Philosophie oder beides. Wie Sie wünschen.</p>
<p>Was ich Ihnen wünsche, geschätzte Leserinnen und Leser, werte Kundinnen und Kunden, liebe Partnerinnen und Partner aus Graz, Wien und anderswo?</p>
<p>Ein frohes Fest mit Ihren Lieben und ein gutes Jahr, das Ihnen mehr als schöne Worte beschert.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p>Nina Popp</p>
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		<title>Bewegte Bilder</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 22:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie kommen aus allen Richtungen. Von Afghanistan bis Zwettl. Menschen aus 160 Ländern, die heute aus den unterschiedlichsten Beweggründen in Graz leben und der Stadt ein buntes Gesicht geben. Diese Vielfalt und ihre Chancen stehen im Mittelpunkt von  inteGRAZion, einem Gemeinschaftsprojekt von jungen Grazerinnen und Grazern, dem unermüdlichen Fred Ohenhen, ISOP, Holding Graz und look! design. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/integrazion.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1509" title="integrazion" src="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/integrazion-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sie kommen aus allen Richtungen. Von Afghanistan bis Zwettl. Menschen aus 160 Ländern, die heute aus den unterschiedlichsten Beweggründen in Graz leben und der Stadt ein buntes Gesicht geben. Diese Vielfalt und ihre Chancen stehen im Mittelpunkt von  <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bG3DjtJH-oE" target="_blank">inteGRAZion</a>,</strong> einem Gemeinschaftsprojekt von jungen Grazerinnen und Grazern, dem unermüdlichen Fred Ohenhen, <a href="http://www.isop.at/" target="_blank">ISOP</a>, Holding Graz und <a href="http://www.look-design.at" target="_blank">look! design</a>.</p>
<p>Unterschiedliche Ansichten, die bewegen sollen und selbst mobil sind: Die Entwürfe der Schülerinnen und Schüler wurden von den Grafikdesignerinnen auf einem überdimensionalen Stadtplan montiert. Ein Jahr lang fahren die Bilder als Sympathieträger für 160 Nationen durch die Stadt der Menschenrechte. Und mittendrin: eine Wortspende.</p>
<p>Foto: look! design</p>
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		<title>Apps und helle Köpfe</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 21:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre ein Touchscreen ohne Apps? Einmal starten die kleinen Alleskönner digitale Wettrennen, dann finden sie Kino und Kinoprogramm. Sie erkennen Liedtitel, zählen unerbittlich die Kalorien am Teller oder messen den Blutdruck.   Und weil den Anwendungsmöglichkeiten dieser Programme tatsächlich kaum Grenzen gesetzt sind, sucht der große österreichische Jugendwettbewerb &#8220;Jugend innovativ&#8221; nach kreativen Applikationen. Für den idea.goes.app Award von T-Systems können Schülerinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/jugend-innovativ.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1501" title="jugend innovativ" src="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/jugend-innovativ-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was wäre ein Touchscreen ohne Apps? Einmal starten die kleinen Alleskönner digitale Wettrennen, dann finden sie Kino und Kinoprogramm. Sie erkennen Liedtitel, zählen unerbittlich die Kalorien am Teller oder messen den Blutdruck.  </p>
<p>Und weil den Anwendungsmöglichkeiten dieser Programme tatsächlich kaum Grenzen gesetzt sind, sucht der große österreichische Jugendwettbewerb &#8220;Jugend innovativ&#8221; nach kreativen Applikationen.</p>
<p>Für den <strong>idea.goes.app Award </strong>von <strong>T-Systems </strong>können Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Konzepte und Entwicklungen für die Bereiche Gesundheit, Energie und Mobilität einreichen. Die Details zum Wettbewerb für helle Köpfe wurden gemeinsam mit anderen aus dem <a href="http://cardamom.businesscard.at/" target="_blank">cardamom</a>-Team aufbereitet. Nachzulesen unter <a href="http://www.jugendinnovativ.at/Satellite.aspx?35=37&amp;109=2" target="_blank">Jugend innovativ</a>.</p>
<p>Foto: jugend innovativ</p>
<p><strong> </strong></p>
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		</item>
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		<title>Einfach unbeschreiblich</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 15:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Jubeln und Jodeln. Auch so eine Methode sich auszutauschen, wenn die passenden Worte fehlen. Zwischentöne sind erlaubt und das Gefühl kommt gut rüber. Unbeschreibliches Gaudium, unsägliche Freude. Stammeln und Staunen, das hat Tradition. Seit über 2000 Jahren. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! * Andachtsjodler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Weihnachtskarte_2010_Nina-P.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1027" title="Weihnachtskarte_2010_Nina-P" src="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Weihnachtskarte_2010_Nina-P-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>Jubeln und Jodeln. Auch so eine Methode sich auszutauschen, wenn die passenden Worte fehlen. Zwischentöne sind erlaubt und das Gefühl kommt gut rüber. Unbeschreibliches Gaudium, unsägliche Freude. Stammeln und Staunen, das hat Tradition. Seit über 2000 Jahren.</p>
<p>Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!</p>
<p>* Andachtsjodler</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Unglück im Glück</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 07:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Illusionen waren nicht seine Sache. Nicht zuletzt deshalb, weil Hans Georg Zilian als Soziologe jahrzehntelang den desillusionierenden Entwicklungen durchaus ambitionierter Gesellschaftsmodelle auf den Grund gegangen war. Das „Überleben in der Spaßgesellschaft“, wie es im Untertitel zu seinem letzten Essay heißt, war ihm nicht gegönnt. Kurz nach der Terminvereinbarung zum Interview verstarb der Grazer Soziologe im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/glück-2.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-998" title="glück 2" src="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/glück-2-150x150.jpg" alt="glück 2" width="150" height="150" /></a>Illusionen waren nicht seine Sache. Nicht zuletzt deshalb, weil Hans Georg Zilian als Soziologe jahrzehntelang den desillusionierenden Entwicklungen durchaus ambitionierter Gesellschaftsmodelle auf den Grund gegangen war.</p>
<p>Das „Überleben in der Spaßgesellschaft“, wie es im Untertitel zu seinem letzten Essay heißt, war ihm nicht gegönnt. Kurz nach der Terminvereinbarung zum Interview verstarb der Grazer Soziologe im Sommer 2005.  Zur Erinnerung an den streitbaren Denker und zur Nachlese die Rezension des zeitlosen Texts &#8220;Unglück im Glück&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.ninapopp.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/Hans-Georg-Zilian.pdf">Hans Georg Zilian. Testament eines Unverklärten</a></p>
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		<title>&#8230;und dann kam die Wende</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Südosteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall des Eisernen Vorhangs hat die Gesellschaften Europas auf allen Ebenen verändert. Im Westen und noch mehr in Ost- und Südosteuropa. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie es Minderheiten gelingt, ihre Identität unter den neuen Rahmenbedingungen zu bewahren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mauer fiel und die Dörfer waren auf einmal leer. Zurück blieben die Alten. 20 Jahre nach der Wende, untersuchen Grazer WissenschafterInnen das Ethnomanagement deutscher und ungarischer Minderheiten in Südosteuropa. </p>
<p>Gelingt es, die Identität unter den neuen Rahmenbedingungen zu bewahren? Wie prägen einzelne Mitglieder der Minderheit das Leben in den Regionen Siebenbürgen (Rumänien), Slawonien (Kroatien), Slowenien, Südwestungarn und Vojvodina (Serbien)? Was wirkt von innen und was von außen?</p>
<p>Anders gefragt: Welche Bedeutung haben die Aktivitäten der Minderheitenorganisationen in den genannten Regionen und welche Einflüsse üben österreichische, deutsche sowie ungarische Institutionen auf die deutsche beziehungsweise ungarische Minderheit aus?</p>
<p>Mehr über „Die Wende im Kleinen“ erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Grazer Universitätsmagazins „<a href="http://www.uni-graz.at/ains2www_unizeit2_09.pdf" target="_blank">UNIZEIT</a>“.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeit im Bild</title>
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		<comments>http://www.ninapopp.com/2009/02/20/ns-zeit-und-zeitgeschichte-graz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 18:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie un/sichtbar war der Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime in der Steiermark?  Und wie verändern sich die Un-Sichtbarkeit des Nationalsozialismus und seine Verbrechen nach Kriegsende 1945? Eine Ausstellung im Grazer Stadtmuseum zeigt Alltagsbilder aus der NS-Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erschienen in <strong>Unizeit</strong></p>
<p><em>Wie un/sichtbar war der Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime in der Steiermark? Und wie verändern sich die Un-Sichtbarkeit des Nationalsozialismus und seine Verbrechen nach Kriegsende 1945? Eine Ausstellung im Grazer <a href="http://www.stadtmuseumgraz.at/index.php?pageid=116&amp;sid=42" target="_blank">Stadtmuseum </a>zeigt Alltagsbilder aus der NS-Zeit.</em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die Fragen, mit denen sich die Grazer HistorikerInnen seit Jahren auseinandersetzen, zielen auf die Rekonstruktion einer großformatigen Abbildung der NS-Zeit mit größter Detailgenauigkeit ab. Die Details, die sie Archivmaterialien und Protokollen, Berichten von ZeitzeugInnen<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>und jüngeren Recherchen entziehen, führen jeweils zurück zum Indivduum und zu der von den HistorikerInnen als zentral beurteilte Frage des individuellen<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Dieser Spielraum habe sich bei der Bewertung des Verhaltens einfacher BürgerInnen als ebenso relevant erwiesen, wie bei der Untersuchung von NS-Eliten, meint die Grazer Historikerin Ursula Mindler.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die Karriere des burgenländischen Gauleiters Tobias Portschy brachte sie zum Thema Macht und der Funktionsweise von Netzwerken vor und während der Zeit der NS-Herrschaft.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Woher rekrutierte die NSDAP ihre Mitglieder, als die Bewegung verboten war? Wie überdauerten die in der Illegalität geknüpften Bande Bruchstellen wie das Jahr 38? Wie ging man beispielsweise nach dem plötzlichen Zugang zur Macht mit Angehörigen der Sozialdemokratie um? Mindler stellte bei ihren Untersuchungen fest, dass manche Nazis die gemeinsame Zeit der Verfolgung offensichtlich in Erinnerung behielten und Nachsicht walten ließen, andere hingegen mit aller Härte verfuhren und mit dem Befehl von oben argumentierten.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Verfolgung der Roma</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Das Beispiel der Verfolgung der Roma zeigt aber auch, dass der persönliche Handlungsspielraum dafür genutzt wurde, in der Hierarchie nach oben zu intervenieren, um eigene Ziele voran zu treiben. Gauleiter Tobias Portschy, NS-Landeshauptmann des Burgenlandes, später Gauleiter-Stellvertreter der Steiermark und NS-Ideologe, war die treibende Kraft bei der Deportation der Roma, die ihr Todesurteil bedeutete. Nicht nur in der Steiermark, sondern auch per Eingaben an das Hauptquartier in Berlin mahnte er zur Eile und machte Vorschläge zu Inhaftierung und Abschiebung. Sein<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>1938 veröffentlichtes Memorandum „Die Zigeunerfrage“, enthält alle Überlegungen, die bis 1945 schrittweise umgesetzt wurden: das Schulverbot für Romakinder, die Zwangssterilisierungen, Einweisung in Arbeitslager und ab 1941 die Deportation von 5000 Roma nach Lodz. Die letzten in der Steiermark verbliebenen Roma wurde 1943 nach Ausschwitz deportiert. Die genaue Zahl der Todesopfer ist nicht bekannt. „Da wir keine wissenschaftlich abgesicherten Angaben machen können, haben wir uns in der Ausstellung im Stadtmuseum dazu entschlossen, den Platz, an der die Namen der Todesopfer stehen sollten, weiß zu lassen“, beschreibt die Historikerin den Versuch die sichtlich nicht erfolgte Aufarbeitung sichtbar zu machen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Denunziantentum</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Denunziationen sind ein anderes Beispiel für die Überlagerung von sichtbaren und unsichtbaren Wahrnehmungen und Konflikten. Das enorme Ausmaß<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>des Denunziantenwesens belegen die Zahlen: Zwischen März 38 und Mai 1945 waren in der Steiermark von der Gestapo<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>und anderen Dienststellen insgesamt 46.730 Personen<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>ins Gefangenenhaus in der Paulustor eingeliefert worden. Während die Hälfte bald wieder auf freien Fuß kam, wurden mehr als 8000 den Gerichten übergeben, in ein KZ<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>(5416), ein Arbeitslager (2431), in das Gaukrankenhaus (782) oder ins Sonderkrankenhaus Feldhof (161) eingeliefert. Als Haftgrund genügten Witze oder auch beiläufig geäußerte Kritik, die häufig als Vorwand dienten, einen unbequem gewordenen Mitmenschen los zu werden. In nur fünf Prozent aller<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Fälle wurde die Anzeige von Unbekannten erstattet.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die nach 1945 vorgebrachte Entschuldigung, man habe die Konsequenzen der Anklage nicht gekannt, hat der<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Grazer Historiker Heimo Halbrainer mit dem Hinweis auf die Berichterstattung entkräftigt. GegnerInnen des Regimes wurden in Zeitungen und auf Plakaten als „Volksschädlinge“, „Drückeberger“ und als „schamlose Weibsbilder“ weithin sichtbar diffamiert und öffentlich verurteilt.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Nach Kriegsende bekannte sich nur ein geringer Teil der Angeklagten zum Verrat am Nächsten, berief sich auf Andere, auf Zwangslagen oder die staatsbürgerliche Pflicht. Der politische Wandel zeigte sich, so Halbrainer, auch beim Wandel der Urteile und des Strafausmaßes, das mit dem Abstand zum Kriegsende vergleichsweise milder ausfiel. Und auch das Interesse der steirischen Medien versiegte.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Vergessen</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Während die Namen vieler steirischer Opfer, Todesort und -art bis heute nicht nachgewiesen werden können, ist das Schicksal von Sigfried Uiberreither weitgehend geklärt, der als Gauleiter<span style="color: #333333;"> die Enteignungen der Juden und Roma zu verantworten hatte, die brutalen Folgen der„Germanisierungspolitik“ in der Untersteiermark bis hin zu den Erschießungen politischer Gegner in der Endphase der NS-Herrschaft und die Durchführung der „Todesmärsche“ ungarischer Juden im April 1945. Er selbst floh am Tag vor dem Kriegsende aus Graz, wurde in Murau verhaftet und nach Nürnberg gebracht. 1947 konnte er unter dubiosen Umständen aus dem Gefängnis fliehen. Sein Grab befindet sich in Deutschland: In Sindelfingen wo er ab Mitte der 50er Jahre für einen Kühlgerätehersteller arbeitete. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die letzten Jahre vor seinem Tod im Jahr 1984 soll Friedrich Schönharting, wie er sich nannte, als Alzheimerpatient mit dem Vergessen verbracht haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weiße Flecken und Grautöne</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 18:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wussten die Menschen in der Steiermark tatsächlich von den Ereignissen und Verbrechen der NS-Zeit?  Was wollten sie wissen, was hätten sie wissen können? 

Siebzig Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten untersuchten Grazer GeschichtswissenschafterInnen Dokumente und Quellen aus einer neuen Perspektive und finden plausible Erklärungen für das Funktionieren des NS-Systems.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Erschienen in <strong>Unizeit</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em> </em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em>Was wussten die Menschen in der Steiermark tatsächlich von den Ereignissen und Verbrechen der NS-Zeit? Was wollten sie wissen, was hätten sie wissen können? </em><em> </em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em>Siebzig Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten untersuchten Grazer GeschichtswissenschafterInnen Dokumente und Quellen aus einer neuen Perspektive und fanden plausible Erklärungen für das Funktionieren des NS-Systems.</em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">1938. Irgendwo in Graz. Im Hintergrund Fahnen und Fähnchen mit dem Hakenkreuz und Menschen, die aus dem offenen Fenster winken. Im Vordergrund Frauen, Männer und Kinder auf einem provisorisch errichteten Gerüst, auf Leitern und Bretter gestützt, um gut zu erkennen, was da jenseits des Zauns die Straße herauf auf sie zukam. Wie die Personen am Bild auf die Bewegung vor Ort reagierten, ist aus dem Bild nicht ersichtlich. Aber: Wer sehen wollte, konnte offensichtlich sehen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ein Bilddokument als Antithese zum „Wir haben nichts davon gewusst“, jenem Stehsatz ohne den kaum eine Diskussion zur NS-Zeit auskommt. Was wussten<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>die Menschen in der Steiermark tatsächlich von den Ereignissen und Verbrechen, was wollten sie wissen, was hätten sie wissen können? Wie funktionierte das System und wie der Widerstand dagegen?</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Un/Sichtbar</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Siebzig Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten lassen sich diese Fragen nicht restlos beantworten, aber Grazer ZeitgeschichtlerInnen<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>haben wichtige Entwicklungslinien durch die vielschichtigen Phänomene vor, während und nach der NS-Zeit freigelegt. Grautöne im historischen Rasterbild, die das traditionelle Schwarz-Weiß-Muster definitiv ablösen könnten.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Nationalsozialistische Herrschaftspraxis in der Steiermark: Herrschaft &#8211; Verfolgung &#8211; Widerstand – Alltag. Der Titel der Forschungsprojekte am <a href="http://www.uni-graz.at/gesgxwww/" target="_blank">Institut für Geschichte </a>unter Leitung von Helmut Konrad, holt weit aus. Aus Notwendigkeit, um der Komplexität der Ereignisse und Phänomene zu entsprechen. Projetkmitarbeiterin Ursula Mindler, Heimo Halbrainer vom Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit <a href="http://www.clio-graz.net/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=18&amp;Itemid=31" target="_blank">Clio</a>, und Gerald Lamprecht, <a href="http://www.uni-graz.at/cjs-graz/" target="_blank">Centrum für Jüdische Studien</a>, haben das wissenschaftliche Konzept für eine Ausstellung von Clio erarbeitet, die seit September 2008 im Stadtmuseum Graz und im Landhaushof zu seihen ist. Unter dem Titel „un-SICHTBAR“ greift sie die Themen des Forschungsprojekt auf.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Macht und Zustimmung </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die geschichtswissenschaftliche Betrachtung hat einen entscheidenden Wandel erlebt. So wird der begriff der NS-Herrschaft nicht mehr als Idee einer von oben durch Eliten gelenkten Diktatur<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>verstanden, sondern als das Zusammenspiel verschiedenster Akteure, von Herrschenden und Beherrschten, wie Gerhard Lamprecht<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>den Begriff der „sozialen Praxis“ definiert.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Damit kann das in der Proklamation über die Selbständigkeit Österreichs gezeichnete Bild vom „macht- und willenlos gemachten Volk“ nicht aufrecht bleiben. Das Erklärungsmodell von den „Nazis“, die in den 30er Jahren das österreichische Volk erst mit Versprechungen verzaubert, dann überfallen, zu unmenschlichen Verbrechen verleitet, in den Ruin geführt und zuletzt zwischen Schuld und Sühne zerrissen zurückgelassen haben, verliert vollends an Kraft.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Ermessen und Courage</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Stattdessen zeichnet Gerald Lamprecht das Bild der „Zustimmungsdiktatur“ – ein vom deutschen Historiker Götz Aly lancierter Begriff &#8211; , die gleichermaßen von oben und unten ermöglicht wurde. „Sie nahm einerseits auf die Meinungen und Befindlichkeiten des ,Volkes’ in vielerlei Hinsicht Rücksicht und erfuhr andererseits von den ‚VolksgenossInnen’ entsprechende Unterstützung und Rückhalt.“<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Nicht allein der Terror von SS, SA und Gestapo, sondern erst das „konkrete Agieren und Interagieren der Menschen in ihren jeweiligen ideologischen und alltäglichen Rahmen“ ermöglichten die Durchsetzung nationalsozialistischer Politik.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">War es also Ermessenssache, ob jemand mitmachte oder opponierte? Charaktersache? Frage von Zivilcourage oder Schwäche? Nach Ansicht der HistorikerInnen stand es den Menschen tatsächlich frei, ihren jeweiligen Handlungsspielraum zu nutzen. Die individuelle Entscheidung für oder wider passierte allerdings in einem Kontext, der in den 30er Jahren von der zunehmend antisemitischen Tradition, autoritären, antidemokratischen Ideologien und schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen durchwoben war. Vor diesem Hintergrund erklärt sich die Spaltung der Gesellschaft in Dazugehörige und Ausgeschlossene ab dem März 38, einer Gesellschaft, in der Verfolgung von Juden, „Zigeunern“, „Asozialen“ und politisch Andersdenkenden von weiten Teilen der Bevölkerung toleriert wurden. Im wahrsten Sinn des Wortes: geduldet und mitgetragen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Pressemeldungen</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Parallel zur Schlechterstellung der einen Gruppe passierte die Besserstellung der anderen. Allein dieses Faktum lässt den Satz, man habe von nichts gewusst, schwer verständlich erscheinen: angesichts der historisch belegten Veränderungen in der Nachbarschaft, die erfahrungsgemäß nicht unbemerkt bleiben. Angesichts von Wohnungen und Geschäften bekannter Kaufleute, die mit einem Mal günstig zum Kauf angeboten waren. Angesichts der KollegInnen, die von einem Tag auf den anderen nicht mehr zur Arbeit erschienen. Ein Blick in die Tageszeitungen der Epoche beweist, dass alle Gesetzesänderungen in Berichten und Kommentaren publik gemacht wurden, und die Auswirkungen der neuen Politik über die Chronik bis in den Inseratenteil zu verfolgen waren. Von Denunziationen über Verurteilungen bis zum Angebot von „arisierten“ Eigentum.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong>Widerstand</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Schon vor dem März 38 gab es auch Gegenstimmen. Heimo Halbrainer hat sich mit dem Widerstand von SteirerInnen seit längerem auseinandergesetzt und dabei Einzelpersonen und Gruppierungen mit unterschiedlich starker Oppositionskraft untersucht.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Aus Berichten von ZeitzeugInnen und schriftlichen Dokumenten wissen wir daher von<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>couragierten Frauen, die in Flugblättern und Artikeln schon vor dem März 38 vor der inhumanen NS- Ideologie warnten, ebenso von Partisanen im Koralmgebiet, Kommunisten oder steirischen Priestern, die ihren persönlichen Handlungsspielraum zum Widerstand gegen rassistische und inhumane Ideologien nutzten. Wer sehen wollte, konnte offensichtlich sehen.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Erika Thümmel, die Gestalterin der Grazer Ausstellung im <a href="http://www.stadtmuseumgraz.at/index.php?pageid=116&amp;sid=42" target="_blank">Stadtmuseum</a>, hat das Bild der Leitern und Bretter aufgenommen, um dem interessierten Publikum die Sicht auf historisch gesicherte Fakten zu ermöglichen: Die Laptops, die auf den Brettern eingerichtet sind, liefern Daten zur steirischen NS-Vergangenheit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Top, aber nicht an der Spitze</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 18:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen in Toppositionen sind Ausnahmeerscheinungen. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich besonders. Gendermanagement empfiehlt Alternativen, die lohnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Erschienen in <strong>Factory Woman</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Frauen in Toppositionen sind Ausnahmeerscheinungen. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich besonders. Gendermanagement empfiehlt Alternativen, die lohnen. </em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ihr Spezialgebiet ist süß. Der Zucker, den die Chemikerin Tanja Wrodnigg entwickelt hat, soll die Heilwirkung von Medikamenten gegen Stoffwechselerkrankungen künftig entscheidend verbessern soll. Die Anerkennung der Branche ist der Grazerin sicher. Was sie von ihrer beruflichen Zukunft bedauernswerter Weise nicht behaupten kann. Und das stimmt sie mehr als sauer. „Frustrierend und unbefriedigend“ beschreibt die exzellente Wissenschafterin den Status quo. „Momentan arbeite ich in einem Habilitandinnen-Projekt, das auf sechs Jahre befristet ist. Aber was dann? Diese Unsicherheit macht mir wirklich zu schaffen.“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Dabei hat alles so vielversprechend begonnen: Studium, Hertha-Firnberg- und Schrödinger-Stipendium, Dissertation, Teilzeit am Institut für Organische Chemie und während all dieser Zeit die Unterstützung durch einen wissenschaftlichen Mentor, was noch keine Selbstverständlichkeit ist, wie Praxis und Studien gleichermaßen bestätigen. Nun, da sich Wrodnigg als eine der wenigen Chemikerinnen an einer technischen Universität habilitiert hat, spürt sie, was es heißt an der gläsernen Decke angekommen zu sein.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Kraftvoller Start</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Studienaktiv“, äußerst mobil, wie die überdurchschnittliche Beteiligung an internationalen Austauschprogrammen zeigt,<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>erreichen viele Studentinnen mit ausgezeichneten Bewertungen den ersten akademischen Abschluss. „Und dann wird’s tragisch“, bestätigt Kommunikationsexpertin Ute Riedler-Lindthaler die Situation. Beim wissenschaftlichen Personal liegt der Frauenanteil an der TU Wien beispielweise bei 17,3 Prozent, unter den Habilitierten bei 10 Prozent. In der außeruniversitären Forschung ist zwar Bewegung zu erkennen, insgesamt stagniert der Frauenanteil: Statt halbe-halbe, heißt es 20 zu 80.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Laut Genderbooklet 2007 bleibt nicht alles, aber vieles beim Alten: Je niedriger das Einkommen, umso höher der Frauenanteil, je höher die Position, desto niedriger der Frauenanteil in naturwissenschaftlich-technischer Forschung. Frauen in Spitzenpositionen zählen immer noch zu einer raren Spezies. Und was die Studie für den außeruniversitären Bereich zutage fördert, gilt auch für die Situation an Österreichs Universitäten.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ernüchternde Zahlen, wie Forschungsstaatssekretärin Christa Kranzl<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>in Alpbach anlässlich einer Diskussion über Innovation und Chancengleichheit zugeben musste.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">In der Warteschleife</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Wohin gehen die hochqualifizierten Technikerinnen? „Zum Teil bleiben sie auf der Karrierestufe des wissenschaftlichen Personals“, sagt Riedler-Lindthaler, die seit Jahren Forscherinnen in Fragen der Karriereplanung coacht.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Von ihren Vorgesetzten geschätzt, weil sie sich durch ebenso hohe fachliche Kompetenz wie Bescheidenheit auszeichnen, werden die Wissenschafterinnen in freien Verträgen und Projekten jahrelang in der Schleife gehalten. Auch außerhalb ihrer Forschungsstätte bleiben sie meist unbemerkt, wie Riedler-Lindthaler aus ihrer Praxis weiß. Es kommt durchaus vor, dass die Leistungen der Wissenschafterinnen von männlichen Kollegen oder Vorgesetzten präsentiert und publiziert werden ohne, dass die eigentlichen Autorinnen Anspruch auf Urheberschaft anmelden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Viele Frauen in der naturwissenschaftlichen Forschung sind toll, aber man weiß nicht, dass sie da sind!“, analysiert die Expertin.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>In Coachings und Workshops weist Riedler Lindthaler die Teilnehmerinnen daher darauf hin, dass es neben der fachlichen Exzellenz mindestens ebenso auf Erfahrung in der Lehre, Führungs- und Managementkompetenz und Soft Skills ankommt. Präsentations- und Gesprächstechniken, Bewerbungstraining und eine auf den wissenschaftlichen Kontext ausgerichtete Strategieplanung<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>zählen zum fixen Inventar der Workshops, die sie in den letzten Jahren für junge Wissenschafterinnen mitentwickelt hat.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ein Angebot, das auf reges Interesse stoßt. Bei Forscherinnen, die an der Universität bleiben, wie für jene Mehrheit, die sich einen sicheren Arbeitsplatz in der Industrie suchen, weil seit der Universitätsreform befristete Dienstverhältnisse Mangelware sind.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Rüstzeug für die Tour de force</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Frauen müssen für den Markt besser gerüstet sein“, meint<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Mag. Daniela Stein vom Business Frauen Center Kärnten, das Frauen bei ihrer Karriere im Süden Österreichs fördert. Persönliches Engagement<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>brauche allerdings veränderte Rahmenbedingungen, die den Bedürfnissen von hochqualifizierten Frauen und Männern gerecht werden. Als bewährtes Instrument nennt Stein Mentoringprogramme. Gerade erst sei ein internes Mentoring mit Infineon entwickelt worden, bei dem die Technikerinnen nachweislich von der Erfahrung ihrer Mentoren profitierten. Nach Abschluss des Projekts hat ein Drittel der Teilnehmerinnen beruflichen Aufstieg und damit auch finanziellen Gewinn erreicht.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Gendermanagement</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Chancengleichheit an der Spitze setzt breiten Konsens an der gesellschaftlichen Basis voraus. Oder wie es Ingrid Schacherl vom Joanneum Research im Genderbooklet 2007 formuliert: „Für die nachhaltige Implementierung der Genderperspektive in Organisationen ist ihre institutionelle Verankerung von entscheidender Bedeutung.“ Der Weg zu tatsächlicher Chancengleichheit verläuft notwendigerweise über Gendermanagement.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Bereits jetzt stehen taugliche Instrumente dafür zur Verfügung. Chancengleichheit in Organisations- und Projektentwicklung, Kinderbetreuung und Fortbildung bringen den Beschäftigten Aufstiegschancen und größere Zufriedenheit. Den Unternehmen garantiert gendergerechtes Management jedenfalls klare Wettbewerbsvorteile, da „die Potenziale des vorhandenen Personals optimal genutzt werden können“.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die FEMtech-Studie, die künftigen Initiativen wertvolle Daten über Bedürfnisse der Beschäftigten und Auswirkungen von Gender-Impulsen zur Verfügung stellt, zeigt auch das starke Engagement von Frauen. Tanja Wrodnigg ist sich ihrer Vorbildfunktion durchaus bewusst: „Nur: Wie kann ich junge Frauen für eine Karriere in der Technik motivieren, wenn mir selbst die Perspektive fehlt?“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
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		<title>Das Haus der Frauen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 15:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>np</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Textbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Glaube kann Berge versetzen und Frauen bewegen. Im Konkreten die Katholische Frauenbewegung, die sich für den Erhalt und die Sanierung eines einzigartigen Erholungs- und Bildungszentrums im oststeirischen St. Johann bei Herberstein engagiert.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Der Glaube kann Berge versetzen und Frauen bewegen. Im Konkreten die Katholische Frauenbewegung, die sich für den Erhalt und die Sanierung eines einzigartigen Erholungs- und Bildungszentrums im oststeirischen St. Johann bei Herberstein engagiert.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Um über Philosophie und Aktivitäten des  &#8220;Haus  der Frauen&#8221; zu informieren und für eine Spendenaktion mit Gewinnchancen zu werben, erschien die Mitgliederzeitung „kfb heute“ erstmals mit stärkerem Umfang und im neuen Layout. Von Frauen vorwiegend für Frauen geschrieben. Natürlich gegendert.</p>
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